Spielbank Bremen


Die Spielbank Bremen ist seit 1980 in der Weserstadt zu Hause und zählte seither über 5 Millionen Gäste. In Bremerhaven unterhält sie eine eigene Automaten-Dependance. Seit 2010 residiert die Spielbank in einem historischen Kontorhaus an Bremens Flaniermeile Schlachte, mitten in der Hansestadt und direkt an der Weser gelegen. Der rote Backsteinbau von 1906 wurde aufwendig restauriert und umgebaut. Heute erwartet die Besucher an der Schlachte 26 ein breitgefächertes Spiel- und Entertainment-Angebot. Die großzügig gestaltete Bar ist ein beliebter Treffpunkt für Hanseaten und Touristen. Das Ambiente wird geprägt von einer rot schimmernden Leuchtdecke und den Lichteffekten im glasüberdachten Lichthof.

Im Klassischen Spiel wird an 5 American-Roulette-Tischen, 2 Black-Jack- und 4 Pokertischen gespielt. Das Automatenspiel bietet 130 Slot Machines der neuesten Generation mit Jackpot-Anlagen, Black-Jack- und Multiroulette-Automaten. Es ist aufgeteilt in einen Nichtraucher- und einen Raucherbereich. Neben dem Spielangebot finden in der Spielbank regelmäßig Events und Partys statt. Zu den Attraktionen gehören beispielsweise der wöchentliche Ladies Day, das Pokerspiel „Omaha“ jeden Montag und Motto-Events wie die „Black & Red Partys“, zu denen die Gäste originell in rot und schwarz gekleidet erscheinen. Die Pokerturniere der Spielbank ziehen Besucher weit über die Stadtgrenzen hinaus an. Für Events steht im Obergeschoss ein eigener Veranstaltungsraum zur Verfügung, die „Black Box“.

Spielbank Bremerhaven
Die Spielbank Bremerhaven, gegründet 1982, ist die Automaten-Dependance der Spielbank Bremen. Sie liegt direkt an der Wesermündung, gegenüber dem Theater. Das Spielangebot umfasst über 90 Slot Machines, Black-Jack-Automaten, Bingo-Automaten, Multiroulettes und Jackpot-Maschinen.

Geschichte

Die Spielbank Bremen wurde 1980 im denkmalgeschützten Petrus-Haus in der Böttcherstraße eingeweiht. Zu Eröffnungsfeier warf die populäre Lottofee Karin Tietze-Ludwig die goldene Kugel. Das geschichtsträchtige Haus war 1927 von Ludwig Roselius geschaffen worden, ursprünglich als gastronomisches Zentrum der Böttcherstraße. Ab 1980 sollte es für drei Jahrzehnte das Zuhause der Spielbank Bremen sein. Für besonderes Flair sorgten über 30 Originalkunstwerke berühmter zeitgenössischer Künstler wie Picasso, Modersohn, Botero, Kaufmann oder Vojska. Neben der Böttcherstraße war die Spielbank mit einem Automatencasino am Breitenweg in Bremen präsent.

Um die Standorte Böttcherstraße und Breitenweg zusammenzuführen, zog die Spielbank 2010 in das historische Kontorhaus an der verkehrsgünstiger gelegenen Schlachte 26. Vorausgegangen waren schwierige Umbauarbeiten. Für eine solide Statik mussten über 50 Tonnen Stahl verbaut werden, eine moderne Klimaanlage wurde auf dem Dach installiert und für die Stromversorgung eine eigene Mittelspannungsstation errichtet. Das Gebäude hatte ursprünglich nur einen Zugang in der Langenstraße. In den historischen Plänen war aber schon 1947 ein Eingang zur Schlachte am Weserufer geplant. Dieser wurde nun unter Einbeziehung der Denkmalpflege realisiert.